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Virtuose VielSaitigkeit: Duo Noé Inui und Susanna Kadzhoyan

Sonntag, 22. Februar 2026
18:00 Uhr
Gutshof Güntert, Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg-Laufen
Preise: 20 € / 5 € ermäßigt

Duo Noé Inui und Susanna Kadzhoyan in Sulzburg-Laufen

Zu einem meisterhaften Zwiegespräch zwischen Flügel und Violine lädt die Konzrtreihe “musica pura” nach Sulzburg-Laufen:

Noé Inui , griechisch-japanischer Geiger von internationalem Rang, verbindet höchste technische Brillanz mit geistiger Tiefe und musikalischer Neugier. Ausgebildet in Paris und Karlsruhe, ausgezeichnet bei renommierten Wettbewerben und weltweit als Solist gefragt, musiziert er kammermusikalisch mit Persönlichkeiten wie Martha Argerich und lehrt an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Mannheim. In der Konzertreihe “musica pura” musiziert er im Gutshof Güntert in Sulzburg-Laufen gemeinsam mit der Pianistin Susanna Kadzhoyan , die zu den profiliertesten Pianistinnen ihrer Generation zählt, als gefragte Solistin und Kammermusikerin europaweit wirkt und an der Musikhochschule Bremen lehrt: Es erklingen Werke von Schubert, Brahms und Prokofjew.

Noé Inui, Violine
Susanna Kadzhoyan, Klavier

Veni veni Emmanuel – Adventliche Klänge mit dem Ensemble Berthilo

Sonntag, 7. Dezember 2025
17:00 Uhr
Evangelische Kirche Betberg

Jede Stimme zählt beim „Ensemble Berthilo“: zwei Sängerinnen, zwei Sänger, allesamt klassisch geschult und in verschiedenen semiprofessionellen Chören und Ensembles im Freiburger Raum beheimatet. Auftritte im sakralen und weltlichen Rahmen bestimmen das Repertoire des Ensembles, das sich unter der Leitung von Zsófia Csákány mit Begeisterung der Vokalmusik vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart widmet. In transparenter Quartett-Besetzung spürt das Ensemble bei seinem Adventskonzert dem Klangreichtum weihnachtlicher Musik von Spanien über Ungarn bis Norwegen, von Schütz, Buxtehude und Kodály bis Gjeilo nach. Adventliche Klänge, die Herz und Geist auf Weihnachten einstimmen.

Maja Blomenkamp, Sopran
Edda Güntert, Alt
Simon Dreher, Tenor
Johannes Güntert, Bass
An der spätbarocken Stein-Orgel der Betberger Kirche: Zsófia Csákány.

Faszination Flügel – mit Daniela Manusardi (Milano)

Samstag, 22. November 2025
18:00 Uhr
Gutshof Güntert, Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg-Laufen

Programm

J.S. Bach/Siloti: Prelude h-moll
S.Rachmaninov: Prelude h-moll op.32 n.10
R. Schumann: Concert sans Orchestre op.14

-Pause-

J. Cage: In a landscape
C. Debussy: La terrasse des audiences du clair de lune; Bruyérès; La puerta del viño;
Christophe Guyard (1966): Fantasia, Uraufführung – Daniela Manusardi gewidmet

Daniela Manusardi – Pianistin & Komponistin

Die in Mailand geborene Pianistin und Komponistin Daniela Manusardi erhielt ihren ersten Unterricht bei ihrem Vater, dem international gefeierten Pianisten Guido Manusardi, sowie bei Prof. Carlo Balzaretti. Am Mailänder Conservatorio „G. Verdi“ studierte sie bereits mit zehn Jahren Klavier und mit dreizehn zusätzlich Komposition – beide Fächer schloss sie mit Auszeichnung ab.

Ihre künstlerische Ausbildung vertiefte sie in Deutschland bei Prof. Tomislav N. Baynov und Prof. Ákos Hernádi, sowie in Meisterkursen u.a. bei Karl-Heinz Kämmerling und Rudolf Kehrer. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und wurde 2006 von der Otmar-Alt-Stiftung als „Klangvirtuosin“ geehrt.

Daniela Manusardi tritt regelmäßig bei renommierten Festivals in Europa, den USA und Asien auf, u.a. bei der Prima Diffusa der Mailänder Scala, dem Valtidone Festival, dem Internationalen Festival von Cervo, beim Schweizer Radio Lugano, im Bechstein Zentrum Düsseldorf sowie beim Yamaha Festival in Bangkok. Seit 2003 gehört sie dem Baynov Piano Ensemble an.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Einspielungen für Lira Classic und Limen music & arts dokumentieren ihr breitgefächertes Wirken. Als Pädagogin unterrichtete sie bei internationalen Meisterkursen, u.a. in Hammelburg, Marktoberdorf und an der Assumption University Bangkok.

Seit 2016 ist Daniela Manusardi Professorin für Klavier und Leiterin der Klavierabteilung am Conservatorio „G. Verdi“ in Como.

Die Magie der Gitarre – Prof. Michael Hampel und Phileas Baun

Samstag, 20. September 2025
18:00 Uhr
Gutshof Güntert, Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg-Laufen

Programm

Musik von Manuel De Falla, Modest Mussorgski, W.A. Mozart und Domenico Scarlatti in Fassungen für eine und zwei Gitarren

Die beschwörende, geisterhafte Welt in Manuel de Fallas Ballett „Der Liebeszauber“ könnte spanischer nicht klingen als in der Fassung für zwei Gitarren, Cembalosonaten von Scarlatti nicht nuanciert farbreicher als in den kunstvollen Fassungen für Sologitarre von Prof. Michael Hampel, und Phileas Baun zeigt mit Sätzen aus Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, wie virtuos, spektakulär und vor allem ausdrucksstark eine Sologitarre klingen kann. Selten erlebt ein Publikum das Instrument Gitarre in so vielen Facetten innerhalb eines einzigen Konzertes.

Michael Hampel und Phileas Baun unterrichten beide an der Musikhochschule in Freiburg. Beide sind erfolgreiche Solisten und Kammermusiker und haben sich einen Namen gemacht mit ungewöhnlichen und vielfach preisgekrönten Konzertformaten. Michael Hampel und Phileas Baun unterrichten Gitarre an der Musikhochschule in Freiburg. Beide sind erfolgreiche Solisten und erfahrene Kammermusiker in verschiedensten Konstellationen, oft mit ungewöhnlichen, vielfach preisgekrönten Konzertformaten.

 

Michael Hampel ist Professor für Gitarre an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau. Zuvor wirkte arbeitete er ab 1994 an der Musikhochschule Trossingen in der Lehre und zuletzt als Hochschulleiter. Nach seinem Studium in Frankfurt/M, Trossingen und Salzburg begann eine internationale Konzertkarriere. Tourneen führten ihn regelmäßig u.a. nach Asien und Südamerika mit vielen Aufnahmen und Liveübertragungen.

2017 – 2019 war er Gastprofessor an der Tongji-Universität Shanghai. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit in den letzten Jahren war neben seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Freiburg die Entwicklung neuer Konzertformate unter Einbeziehung digitaler und szenischer Konzepte.

 

Phileas Baun studierte Gitarre, Dirigieren und Alte Musik in Den Haag, Trossingen und Basel und ist mit eigenen Projekten und Uraufführungen in der zeitgenössischen und experimentellen Musik wie auch auf der klassischen Konzertbühne zuhause. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und unterrichtet seit 2021 an der Musikhochschule in Freiburg das Fach „Gitarre erweitertes Kompetenzspektrum“.

Bisherige Projekte beinhalten Koproduktionen mit dem IRCAM Paris, Uraufführungen im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2018 und Uraufführungen beim Crossroads Festival Salzburg 2019. 2024 gewann er im Team den wichtigsten Schweizer Live-Event-Preis „Xaver“ für seinen Auftritt bei der Eröffnungsshow des nationalen Hockey Finales im Stadion in Fribourg/CH, live übertragen im Schweizer Fernsehen SRF.